Auch
ein Krieger des Lichts macht ungewollt
einen Fehltritt und taucht in den
Abgrund.
Die
Gespenster schrecken, die Einsamkeit quält ihn.
Da er den Guten Kampf
suchte, war er nicht darauf vorbereitet, dass ihm das passieren könnte.
Aber es ist nun einmal passiert. In die Dunkelheit gehüllt, tritt er mit
seinem Meiser in Verbindung.
»Meister
ich bin in den Abgrund gefallen«,
sagt er. »Das
Wasser ist dunkel und tief.«
»Vergiss
eines nicht«, gibt der Meister zur Antwort, »man
ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht,
sondern weil man unter Wasser
bleibt.«
Und
der Krieger des Lichts setzt all seine Kräfte ein, um sich aus seiner misslichen
Lage zu befreien.
Wenn
der Krieger deprimiert ist, sagt der Meister zu ihm:
»Du
bist nicht, was du zeigst, wenn du traurig bist.
Du bist sehr viel mehr.
Während
andere aus Gründen, die wir nie verstehen werden, schon gegangen sind, bist
du immer noch da. Warum hat Gott so unglaubliche Menschen abberufen und dich
hier ausharren lassen?
An
diesem Punkt haben Millionen Menschen schon aufgegeben. Sie sind nicht
gelangweilt, aber weinen auch nicht. Sie tun überhaupt nicht, warten nur
darauf, dass die Zeit vergeht.
Sie haben die Fähigkeit, zu reagieren,
verloren.
Du
jedoch bist traurig.
Das beweist, dass deine Seele lebendig geblieben ist.«
Paulo Coelho

























